Freitag Abend, achtzehn Uhr, zieht man sich Skijacken an.
Es geht fünfzig Kilometer weiter zur Kala Alm und ihrem Hang.
Der Aufstieg ist weder schwer noch beschwerlich,
die Gespräche sind lustig - aber seien wir mal ehrlich -
vom Nerdhumor fangen wir besser gar nicht erst an.

Nach einer Stunde kehrt in besagter Alm man ein,
das Schönramer fließt - und Alkoholfreies natürlich auch, denn bei uns trinkt keiner allein -
bevor man sich an das eigentliche Ziel, den Abstieg, macht
und das aber nicht zu Fuß, mit Ski oder Snowboard, nein,
es wird geritten, ohne Protektoren und zu Schlitten.

Die Geschwindigkeit ist hoch, die Streckenbeleuchtung nicht die beste,
aber Spaß macht es großen und darauf kommt es an.
Wer zu langsam ist, bleibt womöglich im Dunkeln,
denn nur Zwei von uns Sechs dachten daran,
mit Stirnlampen über den Weg voraus zu funkeln.

Nach und nach treffen die Kollegen am Fuße des Schneebergs ein,
mancher ging unterwegs verloren, aber kameradschaftlich, wie es scheint,
haben wir uns lauthals darüber geärgert, damit wir leicht zu orten sind,
denn auf dem Rückweg dort zum Abhang hin,
they see us rodeln, they hatin'.