Die droidcon London öffnete zum neunten Mal ihre Vorhänge und lud damit Android-Entwickler aus aller Herren Länder in das Business Design Centre ein. Die x-root nahm zum ersten Mal teil und schickte zwei ihrer Ingenieure über den Ärmelkanal. Hier konnten wir uns am 26. und 27. Oktober ein Bild davon machen, weshalb diese Konferenz als eine der bedeutendsten im Bereich Mobile Development gilt.

Die Konferenz wurde von Chet Haase und Romain Guy eingeleitet, die man aus dem Android Developers Backstage Podcast kennt. In dieser Keynote "Android: A Retrospektive", wie auch im höchst amüsanten "Comedy Talk" über eine fiktive Programmiersprache namens F.A.R.T., bewiesen sie ihr komödiantisches Talent, ohne jedoch den Fokus auf die harten Fakten und informativen Randnotizen zu verlieren.

Anschließend gaben sich Entwickler von Google, Facebook, Pinterest, xda developers und weiteren Softwarehäusern die Klinke in die Hand. Thematisch deckte man Android als Ganzes ab: Machine Learning, Reactive Programming, Android Security, API Development, Firebase, Git, Gradle und Lint. Der offensichtliche Star der Show war natürlich Kotlin, welches am zweiten Tag in einer Reihe von Vorträgen propagiert wurde. "Accessibility @ Scale" und "What's really new in Android Wear" beschäftigten sich hingegen mit Nischenthemen und erlaubten wichtige Blicke über den Tellerrand.

Am zweiten Tag betrat der eigentliche Star der Show die Bühne: Kotlin wurde im Mai als First-Class-Programmiersprache auf der Google I/O '17 deklariert. Mit Android Studio 3.0, welches wenige Tage zuvor freigegeben worden ist, erhält es offiziellen und tiefintegrierten Support. Die gut besuchten und zahlreichen Vorträge über Kotlin beweisen nun endgültig, dass es in der breiten Wahrnehmung der Android-Welt angekommen ist.

Die finale Keynote gab Jake Wharton, der die droidcon UK 2017 mit einem Blick hinter die Kulissen beendete: "Sinking your teeth into Bytecode" schaffte Verständnis dafür, was mit dem Code geschieht, den wir in Java und Kotlin hinterlassen, und wieso komplexe Tools wie ProGuard ihre Daseinsberechtigung haben.

Unser Fazit

Wir haben viel gelernt, tolle Menschen getroffen und viele Eindrücke in London gesammelt.
Daheim angekommen können wir es kaum erwarten, das neu Gelernte auszuprobieren und zu besseren Entwicklern zu werden!

Cheers!

Comment