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MobileTech 2018: Internet of Things, Voice Assistants, Augmented Reality

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MobileTech 2018: Internet of Things, Voice Assistants, Augmented Reality

Die Münchener MobileTech 2018 führte seine Teilnehmer durch die Welt des Mobile Development. Wir waren mit zwei Leuten vor Ort und haben uns interessante Vorträge über das Internet of Things, Voice Assistants und Augmented Reality angehört. Viele dieser Vorträge haben uns neue Denkanstöße und Tipps geliefert, wie wir unsere tägliche Arbeit als Softwareentwickler verbessern und erleichtern können.

"Flutter - Yet another cross-platform solution?" von Alexander Frank (arconsis IT-Solutions GmbH) und Benedict Pregler (Schweizer Radio und Fernsehen) weckte unser verloren geglaubtes Interesse an plattformübergreifenden Lösungen. "Beautiful native apps in record time", verspricht Google und liefert mit Flutter ein Framework, welches native Apps auf Basis der hauseigenen Programmiersprache Dart erzeugt. Wir werden ein waches Auge auf die Entwicklung des, sich aktuell noch im Beta-Stadium befindlichen, Frameworks richten.

Alexander von Below von der Deutschen Telekom entführte uns in die Welt des Machine Learning in seinem Vortrag "I am Electro: My brain is bigger than yours! - Machine Learning in der Theorie. Die Praxis auf iOS" und kommentierte dieses mit zwei schlagfertigen Onelinern: "Korrelation entspricht nicht Kausalität", mahnt davor, Zusammenhänge aus unzureichenden Informationen abzuleiten. "Garbage in, Knowledge out" bekräftigt, dass Machine Learning nicht die Antwort auf alle Fragen ist. 

Christian Schwendtner (PROGRAMMIERFABRIK GmbH) präsentierte eine Query language for your API in seinem Vortrag "GraphQL - forget (the) REST?". GraphQL bildet eine interessante Alternative zu REST und identifiziert sich als Bindeglied zwischen schemalosen und schemabasierten Webservices - ohne den Overhead eines SOAP mit sich zu bringen.

Dass 2018 den Voice Assistants gehört, ist seit dem Raketenstart von Amazon Alexa kein Geheimnis mehr. Peter Friese (Google) demonstrierte die Implementierung eines solchen in seinem Vortrag "Building high quality for Google Assistant" und schaffte damit ein gemeinsames Verständnis von den Vorteilen und Fallstricken eines Voice Assistants.

Wir freuen uns über das geballte Wissen, das an diesen zwei Tagen in knapp dreißig Vorträgen konzentriert wurde und danken den Veranstaltern der MobileTech herzlich! Bis zur nächsten MobileTech!

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droidcon 2017

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droidcon 2017

Die droidcon London öffnete zum neunten Mal ihre Vorhänge und lud damit Android-Entwickler aus aller Herren Länder in das Business Design Centre ein. Die x-root nahm zum ersten Mal teil und schickte zwei ihrer Ingenieure über den Ärmelkanal. Hier konnten wir uns am 26. und 27. Oktober ein Bild davon machen, weshalb diese Konferenz als eine der bedeutendsten im Bereich Mobile Development gilt.

Die Konferenz wurde von Chet Haase und Romain Guy eingeleitet, die man aus dem Android Developers Backstage Podcast kennt. In dieser Keynote "Android: A Retrospektive", wie auch im höchst amüsanten "Comedy Talk" über eine fiktive Programmiersprache namens F.A.R.T., bewiesen sie ihr komödiantisches Talent, ohne jedoch den Fokus auf die harten Fakten und informativen Randnotizen zu verlieren.

Anschließend gaben sich Entwickler von Google, Facebook, Pinterest, xda developers und weiteren Softwarehäusern die Klinke in die Hand. Thematisch deckte man Android als Ganzes ab: Machine Learning, Reactive Programming, Android Security, API Development, Firebase, Git, Gradle und Lint. Der offensichtliche Star der Show war natürlich Kotlin, welches am zweiten Tag in einer Reihe von Vorträgen propagiert wurde. "Accessibility @ Scale" und "What's really new in Android Wear" beschäftigten sich hingegen mit Nischenthemen und erlaubten wichtige Blicke über den Tellerrand.

Am zweiten Tag betrat der eigentliche Star der Show die Bühne: Kotlin wurde im Mai als First-Class-Programmiersprache auf der Google I/O '17 deklariert. Mit Android Studio 3.0, welches wenige Tage zuvor freigegeben worden ist, erhält es offiziellen und tiefintegrierten Support. Die gut besuchten und zahlreichen Vorträge über Kotlin beweisen nun endgültig, dass es in der breiten Wahrnehmung der Android-Welt angekommen ist.

Die finale Keynote gab Jake Wharton, der die droidcon UK 2017 mit einem Blick hinter die Kulissen beendete: "Sinking your teeth into Bytecode" schaffte Verständnis dafür, was mit dem Code geschieht, den wir in Java und Kotlin hinterlassen, und wieso komplexe Tools wie ProGuard ihre Daseinsberechtigung haben.

Unser Fazit

Wir haben viel gelernt, tolle Menschen getroffen und viele Eindrücke in London gesammelt.
Daheim angekommen können wir es kaum erwarten, das neu Gelernte auszuprobieren und zu besseren Entwicklern zu werden!

Cheers!

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