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Conference

Docker Meetup in der x-root

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Docker Meetup in der x-root

Im September startete eine Meetup-Reihe in Rosenheim für Softwareentwickler und Dev Ops. Die x-root Software GmbH organisierte gestern eines dieser Meetups zum Thema Virtualisierung mithilfe von Docker-Containern.

Nico Meisenzahl von panagenda begrüßte die knapp zwanzig Teilnehmer, bevor die Vorträge starteten. Tobias Jonas von der innFactory GmbH schaffte in “Introduction to Docker” ein gemeinsames Verständnis von der Virtualisierung mithilfe von Docker-Containern und schaffte damit einen guten Einstieg. David Steinkopff vertiefte dieses Wissen anschließend in “Von der virtuellen Maschine zum Container-Netzwerk mit docker-compose”. Anschließend ließ man den Abend ausklingen bei einem lockeren Kommunikationsaustausch bei Drinks & Snacks.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns schon auf das nächste Meetup!

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Vaadin DevDay Munich 2018

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Vaadin DevDay Munich 2018

Wir waren auf dem Vaadin DevDay in München und haben uns dort auf den neuesten Stand hinsichtlich des Webframeworks für Rich Internet Applications gebracht.

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Die x-root auf der IKORO 2018

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Die x-root auf der IKORO 2018

Die IKORO ist die Industrie- und Kontaktmesse der Hochschule Rosenheim. Die zweitägige Messe feiert in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum und begrüßt rund 180 regionale und überregionale Unternehmen. Natürlich dürfen auch wir nicht fehlen und haben uns mit zweien unserer Softwareentwickler auf den Weg zur Hochschule Rosenheim gemacht. Mit im Gepäck haben wir einige Referenzen aus unseren Schwerpunkten Backend Development und Mobile Applications sowie Stellenangebote für ebendiese.

Wir freuen uns auf euch!

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JavaLand 2018: Eine Achterbahn der Entwicklergefühle

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JavaLand 2018: Eine Achterbahn der Entwicklergefühle

Rollercoaster & Java – eine Kombination, die gewöhnlich Spieleprogrammierern vorenthalten ist. Doch in Europas größter Java-Konferenz wurde dies für mehr als 1.900 Java-Enthusiasten zur Wirklichkeit - auf der JavaLand 2018, die heuer ihr fünfjähriges Jubiläum feiert. Unser Team Kiska durfte, neben diversen Achterbahnspektakeln, die aktuellen Neuheiten und Entwicklungen rund um die Technologie Java genießen.

Der Newcomer und Softwareentwickler Felix Schumacher demonstrierte in seinem Vortrag „Generierung von Regressionstests für Legacy Code“ einige interessante Konzepte zur Steigerung der Codecoverage von Legacy-Anwendungen. Diese „historisch gewachsenen“ Anwendungen lassen oft nur schlecht Erweiterungen zu. Um ein mögliches Refactoring zu gewährleisten, werden Regressionstests generiert, die bis zu einem gewissen Grad die Testbarkeit gewährleisten. Randoop und Evoseite sind Beispiele für solche Tools, die in diesem Rahmen vorgestellt wurden.

100% Code Coverage sind in Java Enterprise Anwendungen oft nur schwer zu erreichen. Stefan Macke, Softwarearchitekt und Anwendungsentwickler der Krankenversicherung Alte Oldenburger zeigte verschiedene Vorgehensweisen, wie übliche Komponenten einer Java-EE-Anwendung ohne großen Programmieraufwand isoliert voneinander getestet werden können. Von "einfachen" Unit-Tests mit JUnit 5, Spock und Mockito über leichtgewichtige Integrationstests mit Derby und Jetty bis hin zu kompletten End-to-End-Tests mit Arquillian, Selenium und WireMock wurden diverse Möglichkeiten für automatisierte Tests von Java-EE-Komponenten vorgestellt.

Ein weiterer sehenswerter Talk war der Vortrag von Lars Röwekamp mit dem Thema „Mittendrin statt nur dabei: Offline-first-Architekturen“. Dabei ging es um Webanwendungen die auch ohne stabile Internetverbindung richtig funktionieren. Im Gegensatz zum Always-on-Paradigma traditioneller Webanwendungen ist beim Offline-first-Ansatz eine permanente Netzwerkverbindung nicht Pflicht, sondern Kür. "Act locally, sync globally" statt dem bekannten Request-Response-Modell diente als Fazit des 40minütigen Talks.

Als herausragend stellte sich der Talk „Fallacies of Doom - Lessons Learned from Porting Doom 3 to Java“ von Mahmoud Abdelghany heraus. Dieser junge Programmierer portierte vor einigen Jahren den Egoshooter Doom 3 nach Java. Neben den Grundlagen der Spieleentwicklung wurde auf wesentliche Unterschiede und Hürden im Vergleich zur Entwicklung von Spielen mit C++ eingegangen.

Die JavaLand ist mit ihrer ausgefallenen Location für jeden Java-Entwickler und Rollercoaster-Fan auf jeden Fall einen Besuch wert. Wünschenswert wäre eine Erhöhung der Vortragsdauer der einzelnen Talks. Viele Sprecher mussten aus zeitlichen Gründen immer wieder Folien überspringen.

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MobileTech 2018: Internet of Things, Voice Assistants, Augmented Reality

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MobileTech 2018: Internet of Things, Voice Assistants, Augmented Reality

Die Münchener MobileTech 2018 führte seine Teilnehmer durch die Welt des Mobile Development. Wir waren mit zwei Leuten vor Ort und haben uns interessante Vorträge über das Internet of Things, Voice Assistants und Augmented Reality angehört. Viele dieser Vorträge haben uns neue Denkanstöße und Tipps geliefert, wie wir unsere tägliche Arbeit als Softwareentwickler verbessern und erleichtern können.

"Flutter - Yet another cross-platform solution?" von Alexander Frank (arconsis IT-Solutions GmbH) und Benedict Pregler (Schweizer Radio und Fernsehen) weckte unser verloren geglaubtes Interesse an plattformübergreifenden Lösungen. "Beautiful native apps in record time", verspricht Google und liefert mit Flutter ein Framework, welches native Apps auf Basis der hauseigenen Programmiersprache Dart erzeugt. Wir werden ein waches Auge auf die Entwicklung des, sich aktuell noch im Beta-Stadium befindlichen, Frameworks richten.

Alexander von Below von der Deutschen Telekom entführte uns in die Welt des Machine Learning in seinem Vortrag "I am Electro: My brain is bigger than yours! - Machine Learning in der Theorie. Die Praxis auf iOS" und kommentierte dieses mit zwei schlagfertigen Onelinern: "Korrelation entspricht nicht Kausalität", mahnt davor, Zusammenhänge aus unzureichenden Informationen abzuleiten. "Garbage in, Knowledge out" bekräftigt, dass Machine Learning nicht die Antwort auf alle Fragen ist. 

Christian Schwendtner (PROGRAMMIERFABRIK GmbH) präsentierte eine Query language for your API in seinem Vortrag "GraphQL - forget (the) REST?". GraphQL bildet eine interessante Alternative zu REST und identifiziert sich als Bindeglied zwischen schemalosen und schemabasierten Webservices - ohne den Overhead eines SOAP mit sich zu bringen.

Dass 2018 den Voice Assistants gehört, ist seit dem Raketenstart von Amazon Alexa kein Geheimnis mehr. Peter Friese (Google) demonstrierte die Implementierung eines solchen in seinem Vortrag "Building high quality for Google Assistant" und schaffte damit ein gemeinsames Verständnis von den Vorteilen und Fallstricken eines Voice Assistants.

Wir freuen uns über das geballte Wissen, das an diesen zwei Tagen in knapp dreißig Vorträgen konzentriert wurde und danken den Veranstaltern der MobileTech herzlich! Bis zur nächsten MobileTech!

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Concat Konferenz 2018 in Salzburg

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Concat Konferenz 2018 in Salzburg

Wir waren am Samstag, den 3. März 2018, auf der zweiten concat in Salzburg. Diese von Mitarbeitern und Studierenden der FH Salzburg veranstaltete Konferenz befasste sich mit den Themen Web und UX. 

Ungewöhnlich war der Einstieg mit einem zutiefst technischen Vortrag zu den Interna von Googles JavaScript Engine V8. Hier hätte der geneigte Zuhörer vermutlich eine Keynote über über die Kompatibilität von Webbrowsern erwartet, die dann später von Ola Gasidlo vorgetragen wurde. Ein Vortrag über die serverseitige Anwendung von Swift war vor allem für unsere iOS-Entwickler interessant, allerdings fehlt es hier noch etwas an Reife. Einen schönen Einblick in die Entwicklung von Mozilla gewährte uns Ursula Sarracini, die die Herausforderung von alter und neuer Codebasis unter dem Dach von Firefox darstellte.

Wirklich umgehauen hat uns der Vortrag "Build bridges, not walls - Design for users across cultures" von Jenny Shen. Sie verdeutlichte die Unterschiede zwischen verschiedenen Kulturen anschaulich und führte dem Publikum unbewusste Stereotypen in unterhaltsamer Weise vor. Hierdurch lernte man von Implikationen, die für eine gute UX zu berücksichtigen sind.

Die Konferenz war insgesamt sehr gut organisiert, auch wenn wir uns für das nächste Mal längere Vortragsdauern als zwanzig Minuten wünschen würden. Vielleicht könnte man sich hier an der NordicJS orientieren und die dritte concat auf zwei Tage verteilen, um den einzelnen Referenten mehr Zeit zu gewähren.

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Building Evolutionary Architecture

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Building Evolutionary Architecture

Softwarearchitektur ist ein abstraktes Konstrukt: am Anfang definiert man am Whiteboard verschiedene Komponenten sowie deren Zusammenspiel und schreibt möglicherweise umfangreiche Dokumentation. Während der folgenden Umsetzung merkt man früher oder später, welche Aspekte man selbst oder der Kunde vergessen hat. Dann werden Prozesse und Methodiken benötigt, um den notwendigen Anpassungen gerecht zu werden. 

Anlässlich dieses Themas veranstaltete man vergangenen Donnerstag, den 15.02.2018, eine Buchvorstellung in München. "Building Evolutionary Architecture" wurde von zwei der drei Autoren, Rebecca Parsons und Neal Ford, vorgestellt. Wir waren dabei und hörten uns bekannte und unbekannte Erfahrungen zur praktischen Weiterentwicklung bestehender Softwarearchitekturen an.

Das Fazit dieses Abends deckt sich mit unseren Erfahrungen: Architektur ist und bleibt die Summe seiner Trade-offs.

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droidcon 2017

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droidcon 2017

Die droidcon London öffnete zum neunten Mal ihre Vorhänge und lud damit Android-Entwickler aus aller Herren Länder in das Business Design Centre ein. Die x-root nahm zum ersten Mal teil und schickte zwei ihrer Ingenieure über den Ärmelkanal. Hier konnten wir uns am 26. und 27. Oktober ein Bild davon machen, weshalb diese Konferenz als eine der bedeutendsten im Bereich Mobile Development gilt.

Die Konferenz wurde von Chet Haase und Romain Guy eingeleitet, die man aus dem Android Developers Backstage Podcast kennt. In dieser Keynote "Android: A Retrospektive", wie auch im höchst amüsanten "Comedy Talk" über eine fiktive Programmiersprache namens F.A.R.T., bewiesen sie ihr komödiantisches Talent, ohne jedoch den Fokus auf die harten Fakten und informativen Randnotizen zu verlieren.

Anschließend gaben sich Entwickler von Google, Facebook, Pinterest, xda developers und weiteren Softwarehäusern die Klinke in die Hand. Thematisch deckte man Android als Ganzes ab: Machine Learning, Reactive Programming, Android Security, API Development, Firebase, Git, Gradle und Lint. Der offensichtliche Star der Show war natürlich Kotlin, welches am zweiten Tag in einer Reihe von Vorträgen propagiert wurde. "Accessibility @ Scale" und "What's really new in Android Wear" beschäftigten sich hingegen mit Nischenthemen und erlaubten wichtige Blicke über den Tellerrand.

Am zweiten Tag betrat der eigentliche Star der Show die Bühne: Kotlin wurde im Mai als First-Class-Programmiersprache auf der Google I/O '17 deklariert. Mit Android Studio 3.0, welches wenige Tage zuvor freigegeben worden ist, erhält es offiziellen und tiefintegrierten Support. Die gut besuchten und zahlreichen Vorträge über Kotlin beweisen nun endgültig, dass es in der breiten Wahrnehmung der Android-Welt angekommen ist.

Die finale Keynote gab Jake Wharton, der die droidcon UK 2017 mit einem Blick hinter die Kulissen beendete: "Sinking your teeth into Bytecode" schaffte Verständnis dafür, was mit dem Code geschieht, den wir in Java und Kotlin hinterlassen, und wieso komplexe Tools wie ProGuard ihre Daseinsberechtigung haben.

Unser Fazit

Wir haben viel gelernt, tolle Menschen getroffen und viele Eindrücke in London gesammelt.
Daheim angekommen können wir es kaum erwarten, das neu Gelernte auszuprobieren und zu besseren Entwicklern zu werden!

Cheers!

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innVation:now - Neues Meetup im Stellwerk 18

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innVation:now - Neues Meetup im Stellwerk 18

Am 21. September lud das Startup innFactory zum neuen Meetup innVation:now. Passend zum Veranstaltungsort, dem Rosenheimer Gründerzentrum Stellwerk 18, beschäftigte man sich mit dem Innovationsbegriff und der Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Hochschulen.

Tobias Jonas eröffnete den Abend, bevor Ralf Exler, Head of Innovations bei Kathrein, die Beweggründe hinter Innovation analysierte und wie sich das im Firmenumfeld fördern lässt. Sein Vortrag war gespickt mit Anekdoten und konnte auch ohne Foliensatz fesseln. Prof. Dr. Gerd Beneken warb für das Innovationslabor der Hochschule Rosenheim, welches sich an Firmen aus der Region richtet und bereits eine beachtliche Anzahl an Projekten realisiert hat. Sebastian Bayerl stellte seinen Kriterienkatalog zur Messung der Innovationsfähigkeit vor, an dem er zusammen mit teilnehmenden Unternehmen arbeitet. 

Wir ziehen unseren Hut vor dem gelungenen Auftakt eines vielversprechenden Meetups und freuen uns schon auf den nächsten Abend!

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Nordic.js 2017

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Nordic.js 2017

Am 07. und 08. September pilgerten über 1.800 Softwareentwickler nach Stockholm zur vierten Nordic.js. Diese JavaScript-Konferenz glänzte bereits in der Vergangenheit mit hochwertigen Vorträgen und außergewöhnlichen Rahmenveranstaltungen. In diesem Jahr lag der Fokus auf Frameworks, Bibliotheken und Schnittstellen sowie unserer ethischen Verantwortung als Teil der Technologiebranche.

"Des hamma scho immer so gmacht", klingt auch hier in Bayern seltsam. Die Softwareentwicklung ist einem steten Wandel unterzogen - im Kleinen und im Großen. Anstatt für jedes Problem eine eigene Lösung zu zaubern, gilt es mittlerweile in vielen Fällen, die am besten geeignete Lösung zu finden. In der Welt von JavaScript kommt das oftmals einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleich. Sacha Grief verschaffte uns daher in seiner Keynote "The State of JavaScript" gekonnt und auf unterhaltsame Art und Weise einen Überblick über aktuelle Trends und interessante Drittanbieterlösungen.

Laney Kuenzel Zamore und Adam Kramer von Facebook gewährten Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Schnittstellenbeschreibungssprache GraphQL und ihrem JSON-Schema. Feross Aboukhadijeh demonstrierte Webanwendungen, deren Inhalte mithilfe der WebRTC API dezentral gehostet werden. Ben Schwarz von Calibre optimierte Ladezeiten und legte Webentwicklern ein Motorola Moto G samt 3G ans Herz, um ihre Webseiten in einer realitätsnahen Umgebung zu testen. Die Auszeichnung für die meisten Wörter pro Minute verdiente sich übrigens Mark Nadal, welcher P2P-Mesh-Datenbanken in einem irrsinnigen Tempo erklärte und live in JavaScript demonstrierte - sehr beeindruckend! Das Ergebnis werden wir wohl in GunDB sehen.

Karolina Szczur vermittelte in ihrem Vortrag "Building Inclusive Communities" elementare Werte. Die Technologiebranche ist ein großer Pool an Menschen verschiedenster Herkünfte und Wertvorstellungen. Um diese Branche gemeinsam voranzubringen, müssen wir uns unserer Privilegien bewusst werden und eigene Vorurteile ablegen. Beim "Dinner with strangers" verfolgt man ein ähnliches Ziel, als man sich zum Abendessen in der Stockholmer Innenstadt verabrete. Der Clou an der Sache: Anstatt sich mit den immer gleichen Bekanntschaften zu treffen, wurden die Gruppen wild zusammengewürfelt, wodurch Leute aus Deutschland, Polen, Portugal, Schweden, Puerto Rico und der Schweiz am gleichen Tisch saßen und sich über Sprachen, Kulturen und Technologie unterhielten. Sehr spaßig!

Pingpong im Schwarzlicht zu Lasershow und Technomusik

Pingpong im Schwarzlicht zu Lasershow und Technomusik

Code in the dark: Reverse Engineering einer Website in 15 Minuten ohne Preview

Code in the dark: Reverse Engineering einer Website in 15 Minuten ohne Preview

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Google I/O 2017

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Google I/O 2017

Seit gestern findet die alljährliche Google I/O statt, die von Sundar Pichai mit dem Slogan "From Mobile First to AI First" eingeleitet wurde.

Google.ai ist Dreh- und Angelpunkt dieser Entwicklung. Auf dieser Plattform für künstliche Intelligenz entstehen neuronale Netzwerke, welche mittlerweile selbst in der Lage sind, eigenständig Netze zu bilden (Automatic Machine Learning). Die hierfür verwendeten Tensor Processing Units (TPU) lassen sich demnächst als Cloud-Dienst mieten, wo sie im Verbund eine erstaunliche Rechenkraft von bis zu 11,5 Petaflops erreichen. Interessenten können sich vorab hier für diesen Dienst anmelden.
Das letztjährige Buzzword Machine Learning wird dieses Jahr mit der Augmented Reality verknüpft, um unter anderem Objekte auf (Bewegt-)Bildern zu erkennen. Praxisrelevant wird diese Technologie voraussichtlich, sobald Google Lens erscheint und die Kameras unserer Smartphones mit Deep Learning ausstattet.

 
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Für Endanwender wurden der Chromecast Ultra sowie neue Virtual Reality- bzw. Daydram-Geräte vorgestellt. Neben dem LG V30, Asus ZenFone AR kündigte man auch ein Standalone-VR-Headset an, welches von Google in Zusammenarbeit mit HTC und Lenovo entwickelt wird und ohne Kabel auskommt, weil die komplette Hardware direkt im Headset verbaut ist.

Android O erhält seine zweite Preview, welche die auf der Konferenz vorgestellten Features wie Picture-in-Picture, Notification Dots, Autofill for Google und Smart Text Selection vorführt. Die Machine Learning-Bibliothek Tensorflow erhält mit Tensorflow Lite einen mobilen Ableger samt API, welcher lokal läuft und direkt ins Betriebssystem integriert wird. Android O Preview 2 ist ab sofort öffentlich erhältlich für alle Pixel- und Nexus-Geräte der letzten Generation. Eine Migrationsanleitung bereitet uns Entwickler auf die ab Juni finalen APIs und schlussendlich auf die im Herbst erscheinende finale Version des mobilen Betriebssystems vor. 

Firebase wird seit seinem Auftritt auf der letztjährigen Google I/O kontinuierlich ausgebaut und von uns bereits in mehreren Projekten mit hoher Zufriedenheit genutzt. Firebase Performance Monitoring soll die Nutzererfahrung weiter verbessern, indem es Schwachstellen aufdeckt und dem Entwickler so hilft, die Performance und Stabilität seiner Apps zu verbessern. Dass Google den Blick über den Tellerrand nicht scheut, bestätigt der verbesserte Support für Swift und den Apple Push Notification Service. Die Akquisition von Fabric im Januar hinterlässt ebenfalls ihre Spuren, da einerseits Crashlytics nun als primäres Crash Reporting Tool und andererseits die Authentifizierung via Telefonnummer übernommen werden sollen. Ach ja, Firebase Analytics heißt nun Google Analytics for Firebase.

Vitals beschreibt eine Initiative, die sich aus den Punkten Sicherheit, Performance und Entwicklertools zusammensetzt. Hierfür wurde mit Google Play Protect ein Virenscanner direkt in den Play Store integriert, welcher Nutzer sensibilisieren und die Verbreitung von schädlichen Apps erschweren soll. Die Startzeit von Apps konnte mit Android O auf die Hälfte reduziert werden, ohne dass diese vom Entwickler vorher angepasst werden müssen.

Android Studio 3.0 steht ab sofort als Preview zum Download bereit. Das Grundgerüst wurde von IntelliJ 2016.2 auf 2017.1.2 angehoben, wodurch der Java 8-Support noch weiter ausgebaut und der Jack Compiler zu Grabe getragen wird. Weiterhin wird der Android Monitor vom neuen Android Profiler abgelöst. Android Instant Apps sind nun öffentlich verfügbar und erlauben es Nutzern ab Android 6.0, Apps ohne vorherige Installation zu verwenden.  Die Abwärtskompatibilität bis hin zu Lollipop folgt in Kürze.

Unser persönliches und professionelles Augenmerk gilt allerdings Kotlin, welche ab sofort und offiziell als zweite Programmiersprache für Android unterstützt wird. Die vom russischen Studio JetBrains entwickelte statisch typisierte Sprache wurde 2011 vorgestellt und 2016 in der Version 1.0 veröffentlicht. Dementsprechend moderne Features bringt sie mit sich, die wir bereits von Apples hauseigener Programmiersprache Swift kennen und lieben: Extensions, Optionals, Lambdas, Named Parameters, Default Arguments, Type Inference - sowie zusätzliche Kniffe wie When Statements oder Smart Casts. Dabei bleibt Kotlin interoperabel zu Java-Code und kann somit leicht und peu à peu Einzug in bestehende Projekte erhalten.

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Zu Gast beim Google Chrome Team

Zu Gast beim Google Chrome Team

Das MunichJS Meetup gastierte gestern Abend bei Google München zu den Themen:

Das Google V8-Engine Team erläuterte seinen Ansatz der Performancemessung und damit verbundene Probleme. Eine interessante Anekdote war hierbei, dass noch keine reale ECMAScript2015-Anwendung in-the-wild existiert - ein klassisches Henne-Ei-Problem. Im persönlichen Gespräch mit dem V8-Engine-Team debatierte man über Benchmarks im NodeJS- und Mobile-Hybrid-Szenario und den schmalen Grat zwischen Performance und Akkulaufzeit. Danach demonstrierte man eine Workflow-Engine, welche Eingaben kombiniert und diese in verschiedenartige Ausgaben transformiert - zum Beispiel in die Logos diverser JetBrains-Produkte. Der abschließende Vortrag hatte zum Thema, mit mehreren JavaScript-Workern parallel einen geteilten Speicherbereich zu bearbeiten und wie man diese Atomics absichert.

Der Andrang zu Veranstaltung war groß: 70 Leute standen auf der Gästeliste und über 200 auf der Warteliste.